… Hundeprobleme - Problemhunde?





Ausgesetzt ... Till erzählt
Amy – eine Malinoishündin
Eika – eine Huskyhündin
Herkules, Bello, Beau ... und noch viele mehr
In Memoriam
Die Regenbogenbrücke

Hier ein paar Geschichten und Fotos von Hunden, die eine Zeitlang bei uns gelebt haben bis zu ihrer – hoffentlich endgültigen – Vermittlung. Es würde den Rahmen sprengen, über jeden Hund ausführlich zu berichten, deshalb hier nur 3 Fallbeispiele und ein paar Fotos zur Erinnerung an die anderen Vierbeiner.

Ausgesetzt ... Till erzählt

Hallo,
man nennt mich Till, ich bin im Winter auf einem Autobahnrastplatz ausgesetzt worden. Das war ganz schön kalt, aber ich hatte Glück und bin gefunden worden, denn von der Wäscheleine konnte ich mich selber leider nicht befreien. Wie lange ich da gesessen habe, weiß ich auch nicht, jedenfalls war ich reichlich unterkühlt und mein Ziehfrauchen rennt auch jetzt jede Stunde mit mir raus, weil ich ständig muss.

Nun lebe ich erst einmal bei Bianca und Jill und ich kann Euch sagen, ich bringe richtig Leben in die Bude. Vor allem wenn ich ganz still bin, kommt mein Zieh-Frauchen ganz schnell gucken, dabei bin ich doch sooooo artig. Ich kann ja auch nichts dafür, dass ich immer so interessante Dinge finde, hier gibt es nämlich eine Menge Dekoration und ich finde, die kann man ruhig mal umdekorieren.

Nun ja, ich möcht nicht ablenken und einfach mal ein bisschen von meinen letzten Tagen hier erzählen, was ich so alles erlebt habe und das war schon eine ganze Menge. Seht selbst: Zuerst einmal - DAS BIN ICH!!! Irgendwie höre ich immer, dass das keiner verstehen kann, dass man mich ausgesetzt hat, denn letztendlich hat man mein Leben aufs Spiel gesetzt, denn ich wäre fast erfroren.


Spaziergang
Da "wir" am Wald leben, gibt es natürlich immer supertolle und vor allem interessante Spaziergänge und ich kann schon laufen wie ein Großer. Mit Jill macht das natürlich besonders viel Spaß, weil die mir so viel interessante Dinge zeigt, was die macht, muss ich auch immer machen. Somit halten wir hier gemeinsam Ausschau, ich weiß zwar nicht wonach, aber ich guck einfach mal mit.


Wenn Jill etwas sucht, suche ich ganz schnell mit, die findet immer so interessante Sachen, wenn ich nur wüsste was ....


Gefunden!
Das Frauchen hat sich halb totgelacht, weil die sich immer gewundert hatte, woher Jill immer mit den Äpfeln im Wald kam. Tja und mir, mir hat sie dann die Quelle gezeigt, ich bin glatt um 2 cm gewachsen, so stolz war ich, allerdings durfte ich auch nur gucken, anschließend bin ich wieder um 4 cm geschrumpft *seufz*.


Hier spielen wir Nachlaufen, davon gibt es noch ne Menge Bilder, allerdings sind die leer, weil wir so schnell sind. Es ist total lustig, wenn die Jill mich jagt, leider macht sie das nicht immer, da kann ich mich auf den Kopf stellen und Spielaufforderung machen, wie ich möchte, die lässt mich süßen Fratz doch einfach auflaufen und links liegen. Pah! Könnt Ihr das verstehen? Das Frauchen sagt dann immer, dass das schon seine Richtigkeit hat und das Hundehalter davon eine Menge lernen könnten, ich finde es nicht richtig, was sie sagt, aber so sind halt die Erwachsenen, wollen immer Recht haben, sind ignorant und solch ein Kram.


Die Gegenüberstellung:
Manchmal funktioniert es eben doch, warum und weshalb weiß ich auch nicht. Erwachsene Hunde sind schon manchmal komisch, aber wahnsinnig interessant.


Menno, da hat die Jill doch schon wieder was gefunden, aber ich bin ja superschlau und schau mir das einfach nur an, näher gehe ich nicht mehr ran, nönönö, obwohl ... interessant ist das schon und ich würde das doch sooooo gerne haben.

Ungefährlich, nachdem Jill mit dem Hund Kontakt aufgenommen hat, bin ich dann da auch hin, ich lass das immer erst die Große machen, besser ist das, das war ein total lustiges Mädel, mit der hab ich dann auch noch gespielt

Anschließend sind wir dann noch über die Wiese geflitzt, das war vielleicht lustig.

Und wieder war es Jill, die was total Tolles zum Schnüffeln gefunden hat. Es lohnt sich immer zu schauen, was Jill macht.

Jetzt habt Ihr einen kleinen Einblick über unsere Spaziergänge erhalten, die Riesenspaß machen, weil ich immer wieder neue Dinge erlebe. Am Wochenende war ich mit ganz vielen anderen Welpen zusammen und mein Ziehfrauchen hat ganz viele Übungen mit mir vorgeführt und mich immer gelobt, ich sei ein braver Junge *jawoll*. Dann durfte ich auch noch mit den Kleinhunden spielen, das war auch toll.

Aber auch zuhause ist es immer lustig und die beiden älteren Herrschaften haben eine Menge mit mir zu tun und strengen sich richtig an. Erziehung nennen die das, aber ich habe gelernt, dass Erziehung gar nicht so schlimm ist. Ich wusste überhaupt nicht, was Spielzeug ist und ich habe jetzt was ganz Kuscheliges, wo ich drin schlafen kann, wusste gar nicht, dass man da hineingehen darf. Nachdem ich das Zieh-Frauchen nachts überzeugen wollte, dass ich doch ganz nah bei ihr sein muss, damit sie mir nicht wegläuft, hat sie mir ein schönes Plüschteil geschenkt, das ist ganz warm, worin ich jetzt schlafen darf. Und hier jetzt mein Spielzeug, ist das nicht klasse?

Und das muss ich hier über mich ergehen lassen, die Jill muss mich immer durchchecken, da muss ich mich ganz ruhig verhalten, das tu ich dann auch.

Anschließend wird dann getobt, das gibt dann viel Getose.

Und wieder das gleiche Spiel, da hat die doch wieder ein Spielzeug und gibt es mir nicht!

Bitte, bitte, bitte, ich hätte das doch so gerne, gib mir das doch!

NEEEIIINNN!!! Mensch, hab ich mich erschrocken, bin fast bis hintern Tisch geflogen, war schon beeindruckend!

So, nun habt Ihr einen kleinen Überblick über mich bekommen. Wie Ihr seht, erlebe ich eine ganze Menge.

Jetzt sag ich Euch mal tschüss, bald beginnt für mich ein neuer Lebensabschnitt. Wer kann mir schon widerstehen, oder?

Es grüsst Euch
Euer Till


PS: Till wurde erfolgreich vermittelt!

Amy - eine Malinois-Hündin

Ein Hund mit Verhaltensweisen, die auch mir noch nie begegnet sind. Aus diesen Hundeaugen sprach nur PANIK, ein zusammengekauertes Etwas, welches kein Vertrauen in den Menschen setzte. Ein Hund, der vor Panik kotete und pinkelte. Zweiteres ist nicht ungewöhnlich, Ersteres hatte ich bis dato noch nie erlebt.
Amy irrte wochenlang im Wald herum, sie schien einem Reh zum Verwechseln ähnlich. Auch eine Hundefalle umging sie gekonnt, keiner kam an diesen Hund heran, der wochenlang durch den Wald lief. Irgendwann, nachdem man den Köder in der Hundefalle anmontiert hatte, ging sie endlich in die Falle und sie landete im Tierheim.

Ich übernahm Amy und sie lebte circa 4 Monate bei mir, die doch sehr viel bei diesem Hund bewirkt haben. Amy geriet bei jedwedem Kontakt mit dem Menschen in Fluchtverhalten. Ich verwehrte ihr die Flucht mit einer leichten Hausleine, da ich den Hund auf der einen Seite nicht zwingen wollte, zu mir kommen zu müssen, aber andererseits auch die Möglichkeit zu haben, mit ihr raus zu gehen und last but not least nicht panisch abzuhauen, diese Strategie MUSSTE durchbrochen werden. Die ersten Tage verbrachte Amy bei mir unter dem Wohnzimmertisch, eingekauert als ein Häufchen Elend. Begegneten wir draußen Menschen, geriet sie in Fluchtverhalten, ich sicherte sie entsprechend ab.

Fressen war im Beisein von Menschen nicht möglich, sie nahm nichts auf und nicht an. Leckerchengabe war unmöglich, der Hund wäre lieber verhungert, als zum Menschen zu kommen, um sich etwas abzuholen. Ich leinte sie auch zum Fressen an und verließ den Raum. Woche für Woche machten wir langsam Fortschritte, ich ließ sie in jeder Hundegruppe auf dem Gelände mitlaufen, Hunde kannte sie und sie hatte ein sehr gutes Sozialverhalten, wollte auch gerne Kontakt aufnehmen, wenn da nicht die bösen Menschen gewesen wären.

Die ersten Tage verbrachte sie eingekauert in einer Ecke eingequetscht im Zaun, ich wies alle Kunden an, den Hund komplett links liegen zu lassen, ihn nicht anzuschauen, geschweige denn, diesen anzusprechen. Langsam mit der Zeit brach das Eis zwischen uns, ich gab Amy Sicherheit durch meine Nähe, machte sehr viele Übungen mit ihr, um ihr zu beweisen, das ich ihr durchaus ein guter und verlässlicher Partner sein könnte, wenn sie sich darauf einließ. Dank der Rasse lernte Amy rasend schnell, ruckzuck war ein "Sitz" etabliert und ein Herankommen, sie drängte sich regelrecht an mich. Ich konnte sie nach ein paar Wochen problemlos mit einem "Sitz" bremsen, dies hatten wir zum Erbrechen geübt. Somit wurde dieses Kommando der Sicherheitsanker für diesen Hund.

Nach 1 Monat konnte ich Amy mit Schleppleine laufen lassen, ohne die Befürchtung zu haben, dass sie wegläuft, da die Kommandos mittlerweile aus dem Eff-Eff abgespult wurden und die Panik übertrafen. Geriet sie dennoch einmal in Panik, lief sie kurz einen Bogen und kam dann wieder, um mich nur ja nicht zu verlieren, das Eis war gebrochen. Nach 4 Monaten habe ich einen Hund abgegeben, der wesentlich sicherer geworden ist, der bei Weitem nicht mit einem Labradar zu vergleichen ist und niemals vergleichbar sein wird, aber dennoch entsprechende Lebensqualität genoss, ohne ständige Panikattacken, der gerne arbeitete und immer auf den Halter achtete und somit leinenfrei lief. Sie ging mittlerweile in den meisten Fällen problemlos an Menschen vorbei, sie wählte selber für sich eine Übungssituation in einer Welpengruppe, die sehr beengt war, um Kontakt zu mir zu halten und kam immer ran, wenn man sie rief, ungeachtet der Situation. Sie hätte locker über den Zaun springen können, sie wich den Menschen zwar aus, blieb aber dennoch, um nur ja nicht den Kontakt zu mir zu verlieren, DAS war ihr mittlerweile wichtiger geworden.

Auch für Amy haben wir ein hundekundiges Zuhause gefunden, sie wird nie ein selbstsicherer Hund werden, der auf Menschen bedingungslos zugehen wird, dennoch haben wir für sie eine Lebenssituation eintrainiert, die durchaus lebenswert für diesen Hund geworden ist.

Amy hat Verhaltensweisen, die einem Wildhund gleichkommen, es ist unmöglich, diese bei einem fast 2-jährigen Hund auszulöschen, dennoch findet man auch da einen entsprechenden Mittelweg, damit Hund und Halter bequem und angenehm durchs Leben kommen, ohne das für einen Teil Stress aufkommen muss. Noch heute besteht zwischen mir und Amy eine enge Beziehung.

Eika - eine Huskyhündin

Schon vor Ankunft im Tierheim fiel mir der Husky auf, der ständig über Radio Leverkusen gesucht wurde. Auch bei uns in der Hundeschule kamen ständig Anfragen, ob wir eine Husky-Hündin gesehen hätten. Eika verschwand teilweise für Tage, tauchte irgendwo auf, war aber dann wieder verschwunden.

Eines Tages wurde dann eine Husky-Hündin im Tierheim abgegeben, der Hund würde nichts mehr fressen und ständig abhauen, stubenrein sei sie auch nicht mehr. Es handelte sich exakt um die Hündin, die ständig über den Radiosender gesucht wurde. Ein Hund, der einen ziemlich verwirrten Eindruck machte und sehr verängstigt war, er verhielt sich nicht seinem Alter entsprechend, lag eingekauert im Foyer des Tierheims, nahm keinen Kontakt zum Menschen auf. Ich nahm Eika mit nach Hause, auch dort verbrachte sie die ersten 2 Nächte oben im Badezimmer, Treppen kannte sie ebenfalls nicht, Menschenkontakt vermied sie, fressen mochte sie auch nicht, Stubenreinheit war nicht erlernt mit 8 Monaten! Mit Eika war es nach Amy dennoch ein leichtes Spiel, sie war ein absolut verschmuster Hund, taute schnell auf, war einfach glücklich, bei uns zu sein und baute ruckzuck eine Bindung auf.

Es vergingen nur einige Wochen und Eika war problemlos ableinbar. Für mich heute noch ein Rätsel, wie einem dieser Hund abhanden kommen kann. Sie orientierte sich extrem an denjenigen, der es einfach nur gut mit ihr meinte. Sie wäre niemals verloren gegangen, denn sie schrie sich schon die Seele aus dem Leib, wenn sie verbleiben musste, wenn ich mit Jill gearbeitet habe.

Wir fanden nette Interessenten für Eika, leider hatte sie anders entschieden, es war eine unerfahrene Familie, die einfach nur einen Hund wollten, aber eben einen ganz Besonderen – und das war sie – etwas ganz Besonderes. Leider hatte Eika wohl aus ihrem Vorleben negative Erfahrungen mit Kindern gemacht, in der neuen Familie lebte eine Tochter. Eika wollte partout nicht dort bleiben und in der ersten Probenacht entwischte sie aus der Haustüre. Ich bekam am nächsten Morgen die Information, der Hund sei nachts auf der letzten Runde aus der Haustüre entwischt und weggelaufen.

Ich machte mir die größten Gedanken und bin durch die Lande gefahren, was sich allerdings nach der so genannten Stecknadelsuche im Heuhaufen entpuppt hat. Sie war nicht all zu weit vom Tierheim entfernt, kennt die Strecke aber nicht, ich war mir sicher, dass sie mich sucht und würde sie den Weg kennen, wäre sie schon längst da.

Wir haben die Radiosender informiert und dort wurden ständig Meldungen raus gegeben, da hatten wir es wieder, der meist Gesuchte Hund in Radio Leverkusen. Nichts! Der Hund war wie vom Erdboden verschwunden! Sie ließ sich von Fremden nicht anfassen, ich hatte gehofft, nur irgendeinen Hinweis zu erhalten, wo ich die Suche ansetzen könnte von der Örtlichkeit her! Wenn ich an die Schnellstraßen und Autobahnen gedacht habe, wurde mir nur noch schlecht und ich hoffte, das wir erfolgreicher und schneller als die Autos sind.

Ich weiß nicht, ob es Intuition war, eigentlich wollte ich mich hinlegen, das hatte ich auch gemacht, aber das Wissen, dass der Hund da draußen umherirrt ….
Ich bin also wieder losgefahren, erst zum Tierheim, vielleicht hatte sie ja doch den Weg gefunden … nichts! Dann bin ich in die Gegend gefahren, wo sie weggelaufen ist … nichts! Auf dem Rückweg an der Hauptstraße, was die richtige Richtung zum Tierheim gewesen wäre, sah ich links an der Straße einen weißen Schatten wieder weghuschen. Upps! Ich legte eine galante Vollbremsung hin - um 2.00 Uhr nachts nicht so dramatisch - ich riss die Türe auf und rief sofort: "EIKKAAAAAAAAA!" Ich kam nicht dazu, auszusteigen, eh ich mich versah, schoss mir ein Blitz auf den Schoss, schleckte mich ab, hüpfte auf den Beifahrersitz, nach hinten, wieder nach vorne zu mir. Ich überlegte mir, ob ich jetzt eine Schmutzzulage vom Tierheim verlangen sollte, mein Auto sah aus, als wäre dort eine Horde Huskys durchgerannt. Eika war total in Aufruhr, sie war so aufgeregt, jammerte, fiepste, kugelte sich dann aber schnell ein und seufzte glücklich und zufrieden.

Zuhause angekommen, lief sie wie gewohnt ohne Leine mit mir zielstrebig zur Haustüre und sprang daran hoch "Nun lass mich endlich rein". Sie war total verdreckt, hinkte sehr stark. Nach einem großen Begrüßungsritual mit Jill ging der erste Weg in die Küche: HUNGER! Sie verputzte eine komplette Ration Hundefutter und legte sich in gewohnter Manier anschließend satt und zufrieden auf ihre Decke, dort schlief sie glücklich und zufrieden und wir konnten endlich die Nachtruhe einläuten!

Mit Hunden kann man schon etwas erleben, neue Interessenten fanden sich schnell, diese sind sehr viel im Vorfeld mit Eika gelaufen, bis heute ist sie noch dort und es kam auch kein Aufruf mehr in den Radiosendern zur Suche nach einem Husky ;-).

   Viel Glück, kleines Kühlschränkchen!

Herkules, der seinem Namen anfangs alle Ehre gemacht hat



Bello, der selbstbewusste Dackel



Von wegen einem Dackel ist nichts beizubringen:


Beau, die Schüchterne

Auch hier wieder der "Klassiker" oder besser gesagt "glaube keinem Vorurteil".

Man sagt, "Afghanen würden nichts lernen, seien arrogant und unnahbar", auch Afghanen lernen sicherlich, dennoch müssen sie davon überzeugt sein, UM etwas zu tun, ob dies nun im Volksmund der "dumme Afghane" ist oder eher Klugheit bedeutet, darüber könnte man sich streiten ;-). Ich behaupte eher Zweiteres und da ist der Halter gefragt, ob der die Schläue hat, mit diesem Hund umzugehen!


... und noch viele mehr


Wilma, die Dobermannhündin sitzt immer noch im Tierheim und wartet auf ein schönes Zuhause! Ich wünsche es ihr!

 

In Memoriam

Arko musste leider im Jahre 2005 aufgrund gesundheitlicher Probleme im Alter von 11 Jahren eingeschläfert werden, seine Geburt habe ich miterlebt und ihn sein ganzes Leben über begleitet, auch hat er 6 Monate seines Lebens aufgrund Erkrankung seiner Halterin bei mir verbracht. Ich hoffe, er kann jetzt schmerzfrei über die Wiesen der Regenbogenbrücke tollen. Mach's gut, geliebter und treuer Freund, Du bist uns ein zuverlässiger und lieber Kamerad gewesen, der immer in unseren Herzen bleibt, wir werden Dich nie vergessen!

Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie "Brücke des Regenbogens".

Auf dieser Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf Erden für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem schönen Ort.

Dort gibt es immer zu fressen, zu trinken und es ist warm - es ist schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eins, was sie vermissen:

Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines innehält und aufsieht:

Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!!!

Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über die grüne Wiese.

Die Pfoten tragen es schneller und immer schneller. Es hat Dich gesehen!!!

Und wenn Du und Dein spezieller Freund einander treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.

Dein Gesicht wird wieder und wieder geküßt , und Du schaust in die Augen Deines geliebten Tieres,
das solange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder getrennt zu sein.